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Spülmaschinentabs selber machen: einfaches DIY für Spülmaschinentabs

Das beste DIY-Rezept, ehrliche Tipps und alles, was du wirklich wissen musst

Spülmaschinentabs selber machen, klingt nach mehr Aufwand, als es ist. Versprochen! Ich erinnere mich noch genau an den Moment, als ich zum ersten Mal auf die Rückseite meiner gekauften Tabs geschaut habe: Phosphonate, Enzyme, Bleichmittel, synthetische Duftstoffe und das alles verpackt in Plastik, das in der Spülmaschine schmilzt und direkt ins Abwasser geht. Seitdem mache ich meine Tabs selbst. In diesem Artikel zeige ich dir, wie das wirklich funktioniert, inklusive aller Tricks, die ich erst nach ein paar Fehlversuchen gelernt habe.

 

Warum du Spülmaschinentabs wirklich selbst machen solltest

Lass mich ehrlich mit dir sein: Selbstgemachte Spülmaschinentabs sind kein Wundermittel, das jeden Fettfilm in Sekunden auflöst. Aber sie sind gut genug für den normalen Alltag – und sie haben echte Vorteile, die sich im Laufe der Zeit richtig auszahlen.

Was mich überzeugt hat? Diese drei Dinge vor allem:

  • 🌍 Kein Plastikmüll mehr. Die meisten Tabs sind einzeln in Kunststofffolie eingeschweißt, das ist eine Menge Müll für einen einzigen Spülgang.
  • 💰 Deutlich günstiger. Natron, Zitronensäure und Waschsoda kosten im Vergleich zu Marken-Tabs einen Bruchteil. Für ca. 1–2 € bekommst du Zutaten für 30–40 Spülgänge.
  • 🧴 Du weißt, was drin ist. Keine unaussprechlichen Chemikalien, keine Enzyme, die für empfindliche Haut problematisch sein können.

Und ja, ich sage auch ehrlich, wo die Grenzen liegen. Dazu später mehr.

 

Die richtigen Zutaten und was jede davon bewirkt

Bevor du loslegst, ist es wichtig zu verstehen, was du da eigentlich mischst. Denn nicht alle Kombinationen funktionieren gleich gut und ein kleines chemisches Missverständnis hat mich beim ersten Versuch einen halben Nachmittag Schaumpartei in der Küche gekostet. 

 

Zutat Wirkung im Geschirrspüler Wichtiger Hinweis
Zitronensäure (Pulver) Entkalkt, löst Kalkflecken, macht Wasser weicher, sorgt für Glanz auf Gläsern Immer als Pulver, nicht flüssig verwenden
Waschsoda (Natriumcarbonat) Entfettet hervorragend, reinigt Geschirr, alkalisch Nicht mit Natron verwechseln! Stärker als Natron
Natron (Natriumbicarbonat) Neutralisiert Gerüche, milde Reinigungswirkung Reagiert mit Zitronensäure – richtige Reihenfolge beachten!
Spülmaschinensalz Enthärtet das Wasser dauerhaft über den Ionentauscher der Maschine Gehört ins Salzfach der Maschine, nicht in die Tabs
Natriumpercarbonat Sauerstoffbleiche – entfernt Teeflecken, Kaffee- und Fettränder Optional, aber bei hartnäckigen Flecken sehr empfehlenswert
Essig (weiß, 5 %) Natürlicher Klarspüler – verhindert Kalkflecken auf Gläsern Nicht gleichzeitig mit Natron/Soda in die Maschine
Wichtig zu wissen – Natron + Zitronensäure ⚠️: Diese beiden Zutaten reagieren miteinander (daher das Zischen und Schäumen, das du vielleicht schon kennst). Dabei entsteht Natriumcitrat, das macht das Wasser weicher, hat aber keine direkte Reinigungskraft. Das heißt: Beide Zutaten zusammen sind nicht wertlos, aber du solltest sie nicht als „die eigentliche Reinigungspower“ betrachten. Der eigentliche Fettlöser ist das Waschsoda. Merke dir das – es erklärt viele Fragen später!

 

Deine Einkaufsliste & Checkliste – alles, was du brauchst

Bevor du das erste Mal loslegst, hier alles kompakt auf einen Blick. Die meisten Zutaten bekommst du in der Drogerie (dm, Rossmann), im Supermarkt oder im Reformhaus. Große Mengen lohnen sich, weil die Zutaten sehr lange haltbar sind.

 

Einkaufsliste 🛒 Spülmaschinentabs & Klarspüler selber machen

  • Zitronensäure, Pulver (500 g)
  • Waschsoda / Soda (500 g)
  • Natron (500 g)
  • Natriumpercarbonat (optional, 250 g)
  • Spülmaschinensalz (für das Salzfach)
  • Weißer Haushaltsessig 5 % (für Klarspüler)
  • Ätherisches Zitronenöl (optional, für Duft)
  • Eiswürfelform oder Silikon-Backform
  • Einmachglas mit Gummidichtung (luftdicht!)
  • Küchenwaage
  • Rührschüssel (groß genug)
  • Mundschutz / Atemschutz (beim Abfüllen empfohlen)
  • Messlöffel (Teelöffel, Esslöffel)
  • Saubere Sprühflasche (für den Klarspüler)
Mein Spartipp 💡: Kaufe Waschsoda, Natron und Zitronensäure in großen Packungen – am besten je 1 kg. Das ist nicht nur günstiger, sondern spart auch Verpackungsmüll. Im Drogeriemarkt bekommst du Soda schon ab ca. 0,95 € für 500 g und Natron für ca. 1,45 €. Das reicht für viele Wochen.

Das Basis-Rezept: DIY-Spülmaschinentabs selber machen

Dieses Rezept hat mich nach einigen Versuchen wirklich überzeugt. Es ist unkompliziert, funktioniert für normale bis mittlere Verschmutzungen hervorragend und lässt sich super in Eiswürfelformen pressen. Der Trick liegt in der richtigen Mischungsreihenfolge und einer sehr sparsamen Zugabe von Wasser.

 

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DIY Spülmaschinentabs – das Grundrezept

Ergibt ca. 20–25 Tabs | Zubereitungszeit: 15 Minuten + 24 h Trockenzeit

Zutaten:

  • 200 g Waschsoda (Natriumcarbonat) – der Fettlöser
  • 100 g Zitronensäure (Pulver) – für Entkalkung & Glanz
  • 50 g Natron – für Geruchsneutralisation
  • 30 g Natriumpercarbonat – optional, für Fleckenentfernung
  • 4–5 EL Wasser – wirklich nur so viel wie nötig!
  • 10–15 Tropfen ätherisches Zitronenöl – optional

Schritt-für-Schritt-Anleitung:

  1. Trockene Zutaten mischen: Gib Waschsoda, Natron und Natriumpercarbonat in eine große Schüssel und vermische alles gut. Noch ohne Zitronensäure!
  2. Zitronensäure dazugeben: Streue die Zitronensäure langsam hinein und rühre zügig unter. Es kann leicht zischen – das ist normal. Nicht erschrecken!
  3. Wasser tropfenweise zugeben: Das ist der kritische Schritt. Gib das Wasser wirklich nur Esslöffel für Esslöffel dazu und rühre sofort um. Die Masse soll feucht-klebrig werden wie feuchter Sand – keinesfalls flüssig.
  4. Ätherische Öle einarbeiten: Jetzt die Tropfen Zitronenöl dazugeben und kurz verrühren.
  5. In Formen pressen: Die Masse fest in eine Eiswürfelform oder Silikonform drücken. Je fester, desto besser halten die Tabs später zusammen.
  6. Trocknen lassen: An einem warmen, trockenen Ort mindestens 24 Stunden, besser 48 Stunden trocknen lassen. Nicht in der Küche über dem Herd – zu feucht!
  7. Aus der Form lösen & aufbewahren: Die fertigen Tabs vorsichtig herausdrücken und sofort in ein luftdicht verschlossenes Einmachglas geben.

Dosierung: 1 Tab pro Spülgang in das Reinigerfach der Maschine legen.

Haltbarkeit: ca. 2–3 Monate bei luftdichter Lagerung

Bitte beachten beim Mischen ⚠️: Trage beim Abwiegen und Mischen der trockenen Zutaten am besten einen einfachen Mundschutz. Zitronensäurestaub kann die Atemwege reizen. Halte die Zutaten außerdem von Kindern fern, auch natürliche Reinigungsmittel sind keine Lebensmittel!

Alternative: Spülmaschinenpulver – noch einfacher und genauso gut!

Du willst keine Tabs pressen und 24 Stunden warten? Dann ist selbstgemachtes Spülmaschinenpulver die perfekte Alternative für dich. Einfach mischen, ins Glas füllen und fertig. Ich mache das ehrlich gesagt öfter so, weil es schneller geht und genauso reinigt.

DIY Spülmaschinenpulver – 3-Zutaten-Blitzrezept

Ergibt ca. 500 g | Zubereitungszeit: 3 Minuten

Zutaten:

  • 200 g Waschsoda
  • 200 g Zitronensäure (Pulver)
  • 100 g Natron
  • Optional: 30 g Natriumpercarbonat für bessere Fleckenentfernung

Zubereitung:

  1. Alle Zutaten in ein großes Einmachglas geben.
  2. Deckel drauf und vorsichtig schwenken – kein kräftiges Schütteln, damit kein Staub aufgewirbelt wird.
  3. Fertig! Das Pulver direkt ins Reinigerfach der Maschine geben.

Dosierung: 1–2 Teelöffel pro Spülgang. Bei stärkerer Verschmutzung 2 Teelöffel.

Haltbarkeit: ca. 3–4 Monate, wenn absolut luftdicht gelagert

Mein persönlicher Tipp zur Lagerung 💡: Das größte Problem beim selbstgemachten Pulver ist Feuchtigkeit. Schon ein winziger Luftzug in der Küche reicht, und das Pulver wird steinhart. Ich empfehle deshalb ein Einmachglas mit Gummidichtung (z. B. ein Weck-Glas) und gebe außerdem einen kleinen Silica-Trockenbeutel dazu, die gibt es günstig online. Das hat mein Problem mit dem Verklumpen komplett gelöst!

DIY-Klarspüler selber machen – damit deine Gläser wirklich glänzen

Ohne Klarspüler bleiben Gläser oft trüb oder zeigen Kalkflecken. Die gute Nachricht: Den kannst du auch selbst machen und zwar ganz einfach. Es gibt zwei Varianten, die ich dir zeigen möchte.

Variante 1: Essig als Klarspüler (die einfachste Methode)

Fülle einfach weißen Haushaltsessig (5 % Säuregehalt) unverdünnt in das Klarspülerfach deiner Spülmaschine. Während des Spülgangs wird der Essig stark verdünnt, der Essiggeruch verflüchtigt sich vollständig beim Trocknen.

Hinweis: Einige Maschinenhersteller raten bei sehr neuen Maschinen davon ab. Im Zweifelsfall kurz in der Bedienungsanleitung nachschauen. Miele zum Beispiel erlaubt Essig ausdrücklich.

Variante 2: Zitronensäure-Klarspüler (meine Empfehlung)

Zutaten:

  • 500 ml destilliertes Wasser
  • 2 TL Zitronensäure (Pulver)
  • Optional: 5 Tropfen ätherisches Zitronenöl

Zubereitung: Zitronensäure im Wasser auflösen, in eine saubere Flasche füllen, ins Klarspülerfach der Maschine füllen.

Vorteil gegenüber Essig: Kein säuerlicher Geruch, schont Dichtungen besser, sehr günstig in der Herstellung.

Haltbarkeit: ca. 4–6 Wochen

 

Wasserhärte: der Faktor, den die meisten vergessen

Das ist einer der wichtigsten Punkte, wenn du verstehen willst, warum selbstgemachte Tabs bei manchen Menschen super funktionieren und bei anderen das Geschirr stumpf wird. Die Wasserhärte in deiner Region macht einen riesigen Unterschied!

In Deutschland variiert die Wasserhärte stark von Stadt zu Stadt. Du kannst deinen Härtegrad ganz einfach beim lokalen Wasserversorger online abfragen oder beim Stadtwerk nachfragen.

 

Wasserhärte Grad (°dH) Empfehlung für DIY-Tabs Klarspüler nötig?
Weiches Wasser 0–8,4 °dH Einfaches 3-Zutaten-Rezept reicht aus, weniger Zitronensäure nötig Essig oder Zitronensäure-Klarspüler reichen
Mittleres Wasser 8,4–14 °dH Standardrezept funktioniert gut, Salzfach der Maschine befüllen Ja, empfohlen
Hartes Wasser über 14 °dH Mehr Zitronensäure verwenden, Salzfach unbedingt befüllen Unbedingt ja – sonst Kalkflecken
Mein Tipp bei hartem Wasser: Stelle unbedingt den Wasserhärtegrad an deiner Spülmaschine richtig ein (steht in der Bedienungsanleitung) und fülle das Salzfach regelmäßig mit Spülmaschinensalz. Das ist unabhängig davon, ob du gekaufte oder selbstgemachte Tabs verwendest, der Ionentauscher in der Maschine macht den größten Teil der Arbeit bei der Wasserenthärtung.

Tipps, Tricks & häufige Fehler – damit es beim ersten Mal klappt

Ich habe einiges ausprobiert und dabei auch ein paar Fehler gemacht. Hier ist das gesammelte Wissen, das mir (und dir) viel Zeit und Frust erspart:

Die häufigsten Fehler und wie du sie vermeidest

  • Zu viel Wasser beim Tabpressen: Die Masse schäumt dann stark auf und lässt sich nicht formen. Wasser wirklich nur tropfenweise zugeben!
  • Natron statt Waschsoda: Diese beiden werden oft verwechselt. Natron (Natriumbicarbonat) ist viel milder als Waschsoda (Natriumcarbonat). Für die Spülmaschine brauchst du das stärkere Waschsoda als Hauptreiniger.
  • Pulver nicht luftdicht lagern: Das Pulver oder die fertigen Tabs werden innerhalb von Stunden hart oder feucht. Immer in ein Glas mit Gummidichtung!
  • Salz in die Tabs geben: Spülmaschinensalz gehört ausschließlich ins Salzfach der Maschine, nicht in selbstgemachte Tabs. Es kann sonst die Gläser blind machen.
  • Zu heiß spülen: Bei selbstgemachten Mitteln empfehle ich maximal 55–60 Grad. Höhere Temperaturen können in Kombination mit Eigenrezepturen Ablagerungen begünstigen.

Meine besten Tipps für perfekte Ergebnisse

  • Maschine regelmäßig reinigen: Auch die beste Spülmaschine braucht ab und zu einen Reinigungsgang. Einmal im Monat einfach einen Becher Zitronensäurelösung in die leere Maschine stellen und bei 60 Grad laufen lassen, das entkalkt wunderbar.
  • Geschirr nicht vorspülen: Das wissen viele nicht, aber moderne Maschinengeschirrreiniger (auch selbstgemachte) funktionieren besser, wenn das Geschirr nicht vorher ausgespült wurde. Die Enzyme und Reinigungsmittel brauchen etwas, womit sie reagieren können.
  • Eco-Programm nutzen: DIY-Tabs funktionieren am besten bei Eco-Programmen (ca. 50–55 Grad), weil die Einweichzeit länger ist.
  • Bei Hartnäckigem: Vorweichen! Eingebrannte Töpfe vor dem Spülgang kurz mit warmem Wasser und einem Teelöffel Natron einweichen. Das spart einen zweiten Spülgang.

 

Mein ehrliches Fazit: Lohnt sich das wirklich?

Ja, mit einem klaren Aber. Selbstgemachte Spülmaschinentabs sind eine tolle Möglichkeit, Plastikmüll zu reduzieren, Geld zu sparen und zu wissen, was in deinen Haushaltsmitteln steckt. Für normale Alltagsverschmutzungen funktionieren sie hervorragend.

Was ich dir aber ehrlich sagen will: Sehr hartnäckige Einbrennungen, Kaffeeränder in weißen Tassen oder stark fettiges Backblech, da stoßen selbstgemachte Mittel manchmal an Grenzen. Das liegt nicht daran, dass das Rezept schlecht ist, sondern daran, dass kommerzielle Tabs zusätzlich Enzyme und Tenside enthalten, die gezielt bestimmte Schmutzarten aufbrechen.

Mein persönlicher Weg: Ich nutze DIY-Tabs für den Alltag und greife nur bei wirklich hartnäckigen Situationen mal auf einen Bio-Kommerztab zurück. Das fühlt sich für mich wie der richtige Mittelweg an. Probiere es einfach aus, du wirst überrascht sein, wie gut es klappt!

 

 

FAQ: Häufig gestellte Fragen zu Spülmaschinentabs selber machen

Kann ich selbstgemachte Spülmaschinentabs genauso wie gekaufte verwenden?

Ja, du legst den Tab einfach ins Reinigerfach deiner Spülmaschine, genau wie einen gekauften Tab. Wichtig ist, dass du zusätzlich Spülmaschinensalz ins Salzfach und Klarspüler (oder Essig) ins Klarspülerfach füllst, da selbstgemachte Tabs keine Kombi-Funktion haben wie viele Marken-Tabs. Dafür weißt du genau, was du verwendest.

Kann Essig als Klarspüler die Spülmaschine beschädigen?

Das ist ein viel diskutiertes Thema. Bei regelmäßigem, dauerhaftem Einsatz kann Essig theoretisch Gummidichtungen angreifen, das haben einige Hersteller in ihren Garantiebedingungen vermerkt. Miele beispielsweise erlaubt Essig ausdrücklich. Wer auf Nummer sicher gehen will, nimmt stattdessen den selbstgemachten Zitronensäure-Klarspüler aus diesem Artikel, der ist schonender und ebenfalls sehr wirksam.

Meine Gläser werden stumpf oder weiß, woran liegt das?

Das ist das häufigste Problem und hat meistens einen von drei Gründen: Entweder ist dein Wasser zu hart (dann mehr Zitronensäure und unbedingt Salzfach befüllen), du verwendest kein oder zu wenig Klarspüler, oder du hast Natron direkt ins Salzfach gegeben (das bitte nie tun!). Prüfe zuerst die Wasserhärte in deiner Region und stelle die Spülmaschine entsprechend ein, das löst das Problem in den meisten Fällen.

Warum wird mein selbstgemachtes Pulver so schnell hart und klumpig?

Das liegt an Luftfeuchtigkeit. Schon ein kurz geöffnetes Glas in einer feuchten Küche reicht, damit die Zutaten reagieren und das Pulver aushärtet. Die Lösung: Immer in ein Einmachglas mit Gummidichtung füllen (z. B. Weck-Glas) und einen kleinen Silica-Trocknungsbeutel dazulegen. Außerdem das Glas immer nur kurz öffnen und sofort wieder fest verschließen.

Wo kaufe ich Waschsoda, Zitronensäure und Natriumpercarbonat?

Waschsoda (Soda) und Natron bekommst du in dm, Rossmann oder im Supermarkt in der Putz- oder Backwarenabteilung. Zitronensäure findest du dort ebenfalls oder in der Apotheke. Natriumpercarbonat (Sauerstoffbleiche) ist etwas schwerer zu finden, am einfachsten online oder in gut sortierten Drogerien und Bioläden. In großen Mengen lohnt sich die Online-Bestellung deutlich.

Sind selbstgemachte Spülmaschinentabs wirklich umweltfreundlicher?

Ja, in mehrfacher Hinsicht. Du vermeidest Plastikmüll durch die Einzelverpackung der Tabs, verwendest biologisch abbaubare Grundstoffe und kannst Zutaten in Großgebinden mit wenig Verpackung kaufen. Natron, Zitronensäure und Waschsoda sind zudem im Abwasser unbedenklich und belasten Gewässer deutlich weniger als viele synthetische Tenside oder Phosphonate in herkömmlichen Tabs.

Kann ich selbstgemachte Tabs auch für eine sehr neue, teure Spülmaschine verwenden?

Grundsätzlich ja. Die verwendeten Zutaten (Natron, Zitronensäure, Waschsoda) sind für Spülmaschinen unbedenklich. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, schaut kurz in die Bedienungsanleitung oder fragt beim Hersteller nach. Wichtig ist außerdem, das Pulver korrekt zu dosieren, lieber etwas weniger als zu viel, damit sich kein Pulverrückstand an Dichtungen absetzt.

Ein freundlicher Hinweis: Was du hier findest, sind Rezepte und Küchentipps aus persönlicher Erfahrung, kein medizinischer Rat. Bei Lebensmittelunverträglichkeiten oder Allergien wende dich bitte an eine Fachperson. Die Anwendung der Rezepte erfolgt eigenverantwortlich, aber mit ganz viel Freude dabei!

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